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Vom Ursprung und Wirken der Stadtmusik Herbolzheim

Zur Gründungsgeschichte

Die Stadmusik Herbolzheim feiert als Ihr Geburtsjahr den Zeitpunkt, an welchem der damalige Vorstand und Musikdirektor Hugo Keppner die Statuten des Vereins in einem neu angelegten Kassenbuch niederschrieb und von weiteren 35 Mitgliedern der "Bürgermusik der Stadt" durch Unterschriften für gültig anerkennen ließ. Dieses Dokument wurde über Generationen von den Musikern sorgsam verwahrt und befindet sich heute in einem Folio- Band in Leder gebunden im Archiv der Stadt Herbolzheim. Es ist signiert mit dem Datum vom 01. "Jänner" 1847. Am 08. Februar desselben Jahres bestätigt der Bürgermeister Franz Anton Dörle mit dem Siegel der Stadt die Gründungsurkunde. Damit wurde das bestehen des Musikvereines als wichtige öffentliche Einrichtung im kulturellen Leben der Stadt anerkannt, bestätigt und durch eine jährliche Dotation aus der Stadtkasse von 30 Gulden gefördert.

Die Festlegung der Statuten zu beginn des Jahres 1847 bedeute keinesfalls, dass nicht schon in früheren Zeiten im Städtchen ein reges musikalisches Leben herrschte. Die Herbolzheimer hatten schon immer Sinn und Gemüt für das Feiern von Festen bei öffentlichen, kirchlichen und familiären Anlässen. So lautet ein Eintag des Rentmeisters im Jahre 1838:" Den 45 Kopf starken Musikanten für geleistete öffentliche Musik an hohen Festtagen wurde ein Honorar gegeben mit 18 Gulden. So wurde im Jahre 1818 für die "hiesige türkische Musik" ein neuer Schellenbaum für 44 Gulden und eine Posaune für 22 Gulden angeschafft.
 
Aufbauzeit unter Musikdirektoren Hugo Keppner und Hermann Geppert

Die Satzung ist im Stil des damaligen Obrigkeitsstaates verfasst und beansprucht strenge Disziplin der Mitglieder. Von den 13 Paragraphen regeln alleine 8 finanzielle Angelegenheiten und Strafbestimmungen. So sind im Jahre 1850 vier Entlassungen wegen Ungehorsam und Untauglichkeit eingetragen. Auch wurde die Kappelle in eine " Blechmusik" umgewandelt und unter der Bezeichnung "Musikgesellschaft Herbolzheim" in den Gemeinderechnungen geführt. Nach 1898 wird sie als Stadtmusik bezeichnet. Neben den städtischen Zuwendungen, die ab 1864 auf jährlich 56 Gulden erhöht wurden und nach der Währungsumstellung von Gulden auf Mark im Jahre 1878 bei 120 Mark lagen, flossen dem Verein noch Einnahmen zu, für musikalische Darbietungen bei Zunftveranstaltungen, wobei die Metzger-, Bäcker-, Bau- und Weberzunft oft erwähnt werden. Um 1900 kamen auch Erlöse aus eigenen Veranstaltungen hinzu. Nach dem Tod des Musikdirektors Keppner wurde Hermann Geppert 1863 zum neuen Vorstand gewählt. Als Vergütung erhielt er von der Gemeinde ein halbes Klafter Holz. Ab 1870 erhielt der Musikdirektor ein jährliches Gehalt von 10 Gulden. Allein im Jahre 1880 fuhr die gesamte Kapelle mit Roß und Wagen nach Bombach, Hecklingen und Kirnhalden, wobei jeder Musiker 2 Mark Zehrgeld erhielt. Das Bier kostete damals 20 Pfennige.

Unter der Stabführung von Musikdirektor Karl Dörle
 
Eine neue Epoche begann mit Karl Dörle, der 1884 als Direktor die Geschichte der Kapelle übernahm und sie 34 Jahre lang leitete. 1898 zählte die Kapelle 26 aktive Musiker mit 4 Holzinstrumenten, 20 Blechinstrumenten, einer großen und einer kleinen Trommel. Einen besonderen Höhepunkt brachte die Teilnahme am Musikfest in Reichenbach bei Lahr im Jahre 1911. Mit der Jubiläums-Ouvertüre von Emil Dörle, dem Sohn des Dirigenten Karl Dörle, erreichte die Musikkapelle einen 1a Preis, was viel Jubel und Begeisterung auslöste. Karl Dörle verstarb am Kriegende 1918 im 71. Lebensjahr. Ein anderes verdienstvolles Mitglied mußte sich in dieser Notzeit der führerlosen Kapelle annehmen, dies war der Solotrompeter Adolf Leicher, der 1921 für kuze Zeit zum Dirigenten berufen wurde, nachdem Lehrer Grimm vorübergehend den Dirigentenstab geführt hatte.

In der bewegten Zeit zwischen den beiden Weltkriegen

In dieser Zeit zeigte sich der auswärtswohnende Bürgersohn Emil Dörle im Geiste seines Vaters beim schwirigen Wiederaufbau behilflich. Der Erfolg stellte sich bald ein. In Schopfheim konnte der erste Preis unter 10 Kapellen errungen werden. Auch das Anfangs 1925 mehrmalige aufgeführte Teaterstück " Im weißen Rößl" brachte großen Erfolg.

Seit 1925 war Emil Dörle offizeller Dirigent der Stadtmusik. Durch viele eifrig besuchten Proben wurde wieder eine hohe Stufe erreicht. Bis 1928 war der Mitgliederstand wieder auf 36 angestiegen, und 104 Proben in einem Jahr bewiesen den Fleiß, mit dem geübt wurde. Im Juni 1927 wurde das 80jährige Jubiläum in großen Rahmen mit 33 teilnehmenden Vereinen gefeiert. Emil Dörle erhielt den Titel eines städtischen Musikdirektors und wurde für 30jährige Zugehörigkeit geehrt. Aus dienstlichen Gründen musste Ende 1928 Musikdirektor Dörle sein Amt niederlegen. Adolf Kömel übernahm vorübergehend den verwaisten Dirigentenstab bis Musikmeister Stoll aus Freiburg berufen wurde. Aber bei kaum einer öffentlichen Veranstaltungen fehlte Emil Dörle. Die Teilnahme am Freiburger Musikfest wurde wiederum mit einem Preis belohnt.

Ein weiterer Höhepunkt war für die Stadtmusik die Mitwirkung beim 125jährigen Jubiläum der Stadtrechtsverleihung im Jahre 1935. Im November des gleichen Jahres wurde Alfred Glöckle als neuer Dirigent den Musikern vorgestellt. Zwei Jahre später ergab sich schon wieder ein Wechsel in der musiklaischen Leitung. Der Berufsmusiker und Kapellmeister Gustav Moser wurde in Anwesenheit von Emil Dörle in das Amt des Dirigenten eingeführt. Mit einem großen Volksmusikfest des Bezirkes Breisgau der "Fachkraft Volksmusik in der Reichsmusikkammer" wurde an Pfingsten 1938 das 90jährige Jubiläum begangen.Konzerte und Feierstunden fanden mit großem Aufgebot im Sonnensaal und in der Festhalle statt. Zuvor musste die Musik in " Stadt - und Feuerlöschkapelle" umbenannt werden. Der zweite Weltkrieg riß große Lücken in die inzwischen 52 Mann starke Kapelle, 12 davon mußten ihr Leben lassen.

Wiederaufbau unter Emil Maurer

Unmittelbar nach dem Ende des zweiten Weltkrieges übernahm Emil Maurer den Dirigentstab. Am Stephanstag 1947 wurde in festlichem Rahmen die Jahrhundertfeier begangen. Bei dem Nachmittagskonzert, wurde zwei eigens komponierte Werke von Emil Dörle aufgeführt. Eine Suite in 4 Sätzen und "Jahrhundertfeier" und der Marsch "Hoch Herbolzheim". Emil Dörle wurde zum Ehrendirigenten ernannt. Ein musikalischer Höhepunkt jener Jahre war auch die Gestaltung der Festwoche anläßlich der Wiederverleihung der Stadtrechte im Novemver 1949. Eine besondere Ehre war es für die Musiker und Ihrem Dirigenten Emil Mauerer, als sie beim Bundesmusikfest 1953 in Singen die Bewertung vorzüglich erreichten und 1956 die Versammlung des Oberbadischen Musikverbandes in Herbolzheim musiklisch umrrahmen konnten.

Bei dieser Hauptversammlung wurde Bürgermeister Hermann Jäger zum Vizepräsidenten des Oberbadischen Volksmusikverbandes ernannt. Diese Amt hatte er 25 Jahre inne. Ein weiterer Höhepunkt war 1957 das 110jährige Jubiläum der Stadt- und Feuerwehrmusik. In diesem Jahr erhielt Emil Dörle auch als hohe Auszeichnung das Bundesverdienstkreuz in Anerkennung seines hervorragenden Lebenswerkes und 4 Jahre später zu seinem 75. Geburtstag die Ehrebürgerrechte der Stadt. Proben stellten schon große Ansprüche an die 39 aktiven Musiker, 11 Jungmusiker und 6 Anlernlinge. 1964 erfuhr der Seniormusiker Adolf Licher bei seinem 80. Geburtstag für 60 Jahre aktiven Dienst in der Stadtmusik eine seltene Ehrung. Ein denkwürdiger Tag war auch der 29.Juni 1964, als die Stadtmusik Emil Dörle mit seinem zuletzt komponierten Choral zur letzten Ruhestätte begleitet. Durch die Erkrankung des Musikdirektors Maurer musste man sich nach einer Vertretung umsehen. Der Emmendinger Musikdirigent Gustav Kleinschmidt fand sich dazu bereit und übernahm schließlich auch die Betreuung der Herbolzheimer Stadtmusik. Die langjährigen Musiker und Vizedirigenten Adolf Enz und Franz Kiesewetter hatten sich lobenswerterweise der Jugendmusikerausbildung angenommen.
 
Das 120jährige Jubiläum

Es war ein großes Musikfest, das viel Begeisterung auslöste. Vom 07.bis zum 10. Juli 1967 wurde in einem großen Festzelt ein Programm der Superlative geboten. Musikdirektor Kleinschmidt erhielt die Große goldene Ehrennadel des Bundes deutscher Volksmusikverbände. Beim Weihnachtsfest 1969 trat Franz Kiesewetter erstmals mit seinen Zöglingen auf. Bei der Generalversammlung 1970 wurde der neue Bürgermeister Klaus Hoffmann erster Vorsitzender. Er ernannte Altbürgermeister Hermann Jäger für 21jährige Tätigkeit zum Ehrenvorsitzenden der Stadtmusik. Die in der 125jährige Geschichte der Stadtmusik zur Tradition gewordenen Gepflogenheit, dass der amtierende Bürgermeister gleichzeitig Vorstand der Stadtmusik ist, wurde aufgegeben. Der von 1934 bis 1952 aktive Musiker Franz Hermann wurde zum 1. Vorstand gewählt. 2. Vorstand wurde Josef Fink. Bürgermeister Klaus Hoffmann übernahm das Amt des Präsidenten.

Das 125jährige Jubiläum
 
Vom 7.bis 10. Juli 1972 stand Herbolzheim ganz im Zeichen des Musikfestes. Franz Kiesewetter wird Nachfolger von Musikdirektor Kleinschmidt Musikdirektor Gustav Kleinschmidt, der seit 1965 musikalischer Leiter der Stadtmusik war, bat nach schwerer Erkrankung um seinen Rücktritt. Am 24. September 1972 wurde der bisherige Vizepräsident Franz Kiesewetter mit einmütigen Votum zum neuen Dirigenten der Stadt-und Feuerwehrmusik gewählt. Mit dem Tode des verehrten Musikdirektors Kleinschmidt verschied am 02.Oktober 1972 ein vorbildlicher Musiker und ein überragender Dirigent. Zu Beginn des Jahres 1973 konnte zur Freude aller Musiker das neue Probelokal im Feuerwehrgerätehaus bezogen werden. Das weihnachtliche Stephanskonzert wurde als Frühlingskonzert in die Turnhalle verlegt. Einen überwätigenden Anklang fand das erstmals arrangierte Höfle. Zum Erntedank 1972 lud die Stadtmusik erstamls zu einem Herbolzehimer Stadtgartenkonzert ein. Die neuen Uniformen ( weinrote Jacketts und helle Hosen) und die äußere Kulisse verstärkten den Musikgenuß des dargebotenen bunten Melodienstrußes. Zum Jahresende 1974 konnte Dirigent Franz Kiesewetter als Überraschung bei der Weihnachtsfeier 18 junge Nachwuchsmusiker mit ihren Darbietungen vorstellen.
 
Großveranstaltung in der Breisgauhalle

Mit der Fertigstellung der Breisgauhalle zu Beginn des Jahres 1974 boten sich für musikalische Veranstaltungen andere Dimesionen auf. Am 30. März startete der 1. Festabend der Blasmusik mit dem Startrompeter Walter Scholz von Baden-Baden. Musikalische Erfolge für die Aktiven und Mitwirkung bei vielen Vereinen und Jubiläen von 1977 bis 1987. Die jeweils zum Jahresende erstellten Statistiken ergeben uns folgende Auskunft: Insgesamt fanden jährlich zwischen 50 und 65 Auftritte statt, öffentliche Auftritte waren es 35, dazu kamen noch vereinsinterne Verantstalungen. Die Zahl der aktiven Musiker lag bei etwa 50, hinzugezählt werden können noch zwischen 11 und 17 Ehrenmitglieder. In der Ausbildung befanden sich je nach Jahr bis zu 20 Zöglinge. Seit der Satzungsänderung von 1983 führt die ehemalige Stadt und Feuerwehrmusik nur noch die Bezeichnung der Stadtmusik Herbolzheim. Beim 6. Festabend der Blasmusik im März 1979 wurde in der Breisgauhalle der von Dirigent Kiesewetter zu Ehren von Altbürgermeisert Hermann Jäger komponierte Marsch " Jäger-Gruß" uraufgeführt. Franz Hermann wurde am 16. November 1984 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Am 03. November 1985 begrüßte die Stadtmusik den neugewählten Bürgermeister Dr.Jülg mit einem Ständchen.

Das große Musikfest 1987
 
Den Auftakt zum 140jährigen Jubiläum bildete am 03.Januar 1987 das Gala Konzert. Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildeten die Festtage vom 19.-22. Juni 1987. Die Musiker Josef Fink und Franz Berblinger wurden für 40jährige Tätigkeit mit der goldenen Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände ausgezeichnet. Bereits ein Jahr davor erhielt Franz Berblinger die Ehrenmitgliedschaft. Franz Kiesewetter wurde für seine 15jährige Tätigkeit als Dirigent geehrt. Am 17.10.1987 wir Eberhard Rees neuer Leiter der Stadtmusik. Franz Hermann und Josef Fink erhalten beim Neujahsempfang aufgrund ihrer Verdienste die Ehrennadel des Landes Baden-Württenberg. Am 15.04.1989 wird Karl Person für die 40jährige und Eberhardt Rees, Albrecht Herbsrtitt für 30jährige aktive Tätigkeit geehrt. Am 28.04.1990 am Festabend der Blasmusik findet das Abschiedskonzert von Franz Kiesewetter statt. Adelbert Jäger und Franz Kiesewetter werden Ehrenmitglieder und erhalten die goldene Ehrennadel des deutschen Blasmusikverbandes, mit der goldenen ehrennadel der Stadtnmusik wird Richard Berblinger geehrt. Am 08. Mai 1990 wir eine Aufnahme für die Radiosendung " Morgenläuten aus Herbozheim" aufgenommen. Am 26.09.1990 wird Herr Kümmerle als neuer Dirigent der Stadtmusik Herbolzheim gewählt. Am 20.03.1993 wird Wolfgang Peter neuer Dirigent der Stadtmusik. Am 16.04.1994 beim Festabend der Blasmusik wird Karl Person zum Ehrenmitglied ernannt. Franz Berblinger wird für 50jährige aktive Tätigkeit geehrt. Am 18.06.1994 findet das 1. Open Air auf dem Marktplatz statt. Am 27.05.1995 ist eine musikalische Umrahmung des Marktplatzfestes " Musik und Wein". Veranstaltet von der Stadtmusik und der Winzergenossenschaft. Am 11.04.1996 findet die Trauerfeier für den Bürgermeister und Präsidenten der Stadtmusik DR.Hans-Peter Jülg statt. Am 21.07.1996 wird Ernst Schilling als neuer Bürgermeister mit musikalischen Glückwünschen gefeiert. Am 04.01.1997 wird Franz Kiesewetter zum Ehrendirigenten ernannt.

Die Stadtmusik Herbolzheim bedankt sich bei Iihren Sponsoren:

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