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Interview mit Bastian Lohnert: "Mehr als in den Noten steht"

HERBOLZHEIM. Seit Januar hat Bastian Lohnert bei der Stadtmusik den Dirigentenstab von dem langjährigen musikalischen Leiter Wolfgang Peter übernommen. Nach einigen Auftritten übers Jahr steht nun das erste Jahreskonzert unter dem Titel "Auf zum ersten Tanz" an. Christiane Franz unterhielt sich mit Bastian Lohnert über seine Ausbildung, seine musikalischen Ideen, die Entwicklung der Stadtmusik und das Programm des Konzerts, das am Samstag, 3. Dezember, um 19.30 Uhr in der Breisgauhalle stattfindet.

BZ: Wolfgang Peter hat nach 22 Jahren die Leitung der Stadtmusik abgegeben. Wie fühlen Sie sich nun nach einigen Monaten als Dirigent?

Lohnert: Mit dem Umzug in die hiesige Gegend habe ich mir den Wunsch erfüllt, eine erste Dirigentenstelle anzunehmen. Und ich muss sagen: Es passt. 22 Jahre sind für die Musiker eine lange, prägende Zeit und ich verstehe manche Ängste, was die Veränderung anbelangte. Aber es ist auch spannend für die Musiker, etwas Neues kennenzulernen.

BZ: Was machen Sie anders?

Lohnert: Meine Probenarbeit zielt mehr auf das Konzert hin. Das Orchester verfügt über ein festes Repertoire für Auftritte, von dem ich ausgehe, dass es sitzt. Ich habe keine Radikalkur vorgenommen, sondern vieles übernommen wie beispielsweise die Ausbilder der Register. Neu ist, dass ich die neuen Medien nutze und den Musikern die Stücke für die Probe im Voraus ankündige. Das habe ich als Solotrompeter im Profibetrieb so kennengelernt und übernommen.

BZ: Stichwort Instrument, da knüpfen Sie ja auch nahtlos an Ihren Vorgänger an.

Lohnert: Ja, das ist richtig (lacht). Ich war nach meinem Studium der Trompete in Freiburg und München fünf Jahre Solo-Trompeter beim Polizeiorchester Bayern.

BZ: Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie bei der Stadtmusik?

Lohnert: Mein musikalisches Ziel ist es, mehr aus Musik zu machen als in den Noten steht. Wir arbeiten in letzter Zeit schwerpunktmäßig an der Dynamik, an Tempi und daran, dass die einzelnen Instrumente miteinander agieren. Das ist manchen einfacher, anderen schwerer gefallen. Aber das Orchester nimmt es schnell auf und reagiert dabei offen. Es macht Spaß, Türen zu öffnen.

BZ: Das Motto des Konzerts "Auf zum ersten Tanz" ist doppeldeutig.

Lohnert: Ja, in jedem Fall. Zum einen ist es mein "erster Ritt auf dem Vulkan", (lacht) ein "heißer Tanz". Und zum anderen lässt sich musikalisch unter dem Titel vieles unterkriegen, es sollte beim ersten Mal nicht zu speziell werden. Ich will einen Überblick bieten, was Blasmusik kann. So ist der erste Konzertteil klassisch ausgerichtet, im zweiten folgt die Unterhaltungsmusik.

Zur Person: Bastian Lohnert, 35, wohnt mit seiner Familie in Ettenheim und unterrichtet seit Oktober 2015 das Fach Trompete an der Musik- und Kunstschule Bruchsal. Er studierte in Freiburg und München Trompete und besetzte die Position des Solotrompeters beim Polizeiorchester Bayern.

Artikel aus der Badischen Zeitung vom 24. November 2016

 

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